Mittlerweile streifte Tibur durch die Landschaft. Er kehrte zwar immer wieder zu seinen Stiefeltern zurück, doch die Wanderungen wurden immer länger. Dieses Mal gelangte Tibur nach mehren Tagen an ein verlaßenes Haus. Er fragte sich, wer wohl in dieser Einöde leben würde und ging hinein. Drinnen stand eine alte Frau am Feuer und bereitete gerade das essen. "Guten Tag. Mein Name ist Tibur. Könnte ich wohl etwas zu essen bekommen?" Klara, so hieß die Frau, sagte: "Komm herein junger Mann. Es ist genug da."

Nach dem essen setzten die beiden sich ans Kaminfeuer. Tibur erfuhr, daß die Frau eine Priesterin ist. Vor vielen Jahren zog sie sich von der Bevölkerung zurück. Die beiden unterhielten sich bis spät in die Nacht. Tibur erfuhr jetzt zum ersten mal das er nicht der einzige war, der damals gerettet worden war. Die alte hatte schon viele Reisende beherbergt. Einer ihrer Gäste erzählte schon einmal etwas von einem Überfall auf Elfen. Kurz nach dem Überfall ist ein kleines Mädchen gefunden worden, welches heute etwa in dem alter von Tibur ist. Ihr Name ist Sonja und sie lebt bei den Menschen im Wald von Lhanis.



Weiterhin wußte die Priesterin von einer Möglichkeit, die Elfen zu befreien. Es gibt ein Amulett mit vier Edelsteinen. Dieses Amulett hat die Kraft, die Drachenmenschen zu besiegen. Das Amulett ist im Besitz des Magierers Mulradin. Er lebt in der Gegend von Demolon. Tibur beschloß sein Volk zu befreien. Doch zuerst wollte er Sonja aufsuchen. Am nächsten Morgen machte Tibur sich auf den Weg zurück ins Zwergendorf. Dort angekommen berichtete er Kahr von dem Gespräch mit Klara. Er sagte ihm auch, daß er beschlossen hat Sonja aufzusuchen und sein Volk zu befreien.

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