Norma, die Frau des Schmied´s, packte ein paar Sachen zusammen, die Tibur gut gebrauchen würde auf seiner langen Reise. Essen, Kleidung sowie ein paar wichtige Dinge zur Heilung. Kahr erzählte Tibur noch von einer Gruppe Riesenameisen im Tal von Carilon. Tibur mußte auf seinem Weg zu dem Menschendorf in dem Sonja lebte durch dieses Tal. Die Riesenameisen lauerten Reisenden auf um sie zu Überfallen und dann zu fressen. Kahr wußte, daß die Riesenameisen denn Geruch einiger Wiesenkräuter nicht ausstehen konnten. Er gab Tibur diese Kräuter mit auf den Weg. Nachdem Tibur jetzt gut vorbereitet war, machte er sich auf den Weg.

Seine Reise verlief ohne größere Probleme. Am dritten Tag erreichte Tibur das Tal von Carilon. Er dachte an die Riesenameisen und war deshalb besonders vorsichtig. Tibur kam gut voran ohne auch nur einmal was von den Riesenameisen gesehen oder gehört zu haben. Am Abend suchte Tibur sich einen guten Platz zum Übernachten. Er rieb sich mit den Kräutern, die er von Kahr bekommen hatte ein und legte sich zum schlafen nieder. Mitten in der Nacht erwachte Tibur durch einen fürchterlichen Schrei. Er war sofort hellwach. Schon wieder ein Schrei durch die Nacht und Tibur ging in die Richtung von der der Schrei kam. Nach etwa dreihundert Meter erreichte Tibur eine kleine Baumgruppe. Er sah wie eine Frau versuchte sich gegen eine Gruppe von Riesenameisen zu wehren.



Doch sie hatte keine Chance. Es waren vier Ameisen die doppelt so groß wie sie waren. In kürzester Zeit würden die Ameisen die Frau überwältigen. Tibur zog sein Schwert und sprang hervor. Die Riesenameisen ließen von der Frau ab und wendeten sich Tibur zu. Tibur war auf einen erbitterten Kampf bereit. Doch auf einmal drehten sich die Ameisen ab und flüchteten in die Dunkelheit. Tibur war sehr verwundert, doch dann erinnerte er sich an die Kräuter mit denen er sich eingerieben hatte.

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