Erst jetzt merkte Tibur das die Frau verletzt war. Sie hatte eine große Rißwunde am Bein. Tibur ging zu ihr um ihr zu helfen. „Mein Name ist Tibur, wie heißt du und was machst du hier?“ „Könnten wir uns erstmal um mein Bein kümmern! Ich habe einige Heilkräuter in meinem Gepäck. Könntest du sie mir holen?“ „Entschuldige, natürlich.“ Tibur holte die Kräuter und gab sie der Unbekannten. Die Frau nahm ein Paar Kräuter und vermischte diese mit einem seltsamen Pulver. Dieses Gemisch gab sie dann auf ihre Wunde. „Ich danke dir für deine Hilfe. Mein Bein wird gleich wieder in Ordnung sein.“ Tibur sah wie sich die Wunde an ihrem Bein wieder schloß. „Wie hast du das gemacht?“, fragte Tibur.

„Ich bin eine Heilerin und verstehe mich deshalb natürlich auch auf das schließen von offen Wunden. Nun, du heißt also Tibur. Ich heiße Sonja und will zu den Zwergen im Bachtal. Ich suche einen Elfen der bei den Zwergen leben soll. Ich bin eine Elfin und wir gehören zum gleichen Stamm.“ „Ich bin der Elf aus dem Zwergendorf.“ Nachdem sich die beiden ihre Geschichten erzählt hatten ging schon die Sonne auf. Tibur erzählte Sonja noch von den Kräutern gegen die Ameisen. Sonja rieb sich also auch mit den Kräutern ein und beide legten sich jetzt zum schlafen nieder da sie die ganze Nacht wachgeblieben waren.



Am späten Nachmittag, nachdem Sonja und Tibur etwas gegessen hatten machten sie sich auf den Weg. Ihr erstes Ziel war der Magierer Mulradin. Es waren vom Tal von Carilon etwa zehn Tage Fußmarsch bis nach Demolon. Sie kamen gut voran und erreichten Demolon ohne Zwischenfälle. Um den Magierer zu finden gingen sie in ein Wirtshaus um den Wirt zu fragen ob er wüßte wo Mulradin sich aufhält. Der Wirt konnte den beiden nicht weiterhelfen doch er sagte sie sollten es im Kräutergarten versuchen, dort hält sich Mulradin öfter auf.

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